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Mentoring

Mentoring kann die Karriereentwicklung und Bindung von Frauen in der (akademischen) Medizin fördern. Mentoring-Programme zielen in der Regel auf spezielle Karriereabschnitte, aber haben die Übergänge im Lebenslauf, die klassischen „Bruchstellen“, oft nicht im Blick. Solche Bruchstellen finden sich, wenn Familien- oder Pflegeverantwortung übernommen wird, beim Wiedereinstieg nach z. B. der Elternzeit, bei Frauen in Teilzeitarbeit sowie Frauen an Übergängen zwischen Studium und Beruf oder bei beruflichen Wechseln zwischen klinischer Tätigkeit, Wissenschaft, Wirtschaft und Selbstständigkeit. Wir möchten deshalb Mentoringformate für Frauen entwickeln, die in Gesundheitsberufen und der Gesundheitswirtschaft tätig sind – sowohl für den nächsten Karriereschritt als auch zur Bewältigung von Übergängen. 

Dr. Julia Steinhardt

Fachrichtung und Position: Neurowissenschaftlerin, Koordinatorin für Mentoring und Lehrpraxen im Modellstudiengang Humanmedizin MEDiC und strategische Weiterentwicklung des Mentoringprogramms sowie Ausbau und Vernetzung der Lehrpraxen.

„Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit liegt in der Studiengangsentwicklung, der Gestaltung innovativer Lehr- und Mentoringkonzepte sowie der Förderung des wissenschaftlichen und beruflichen Nachwuchses. Dazu engagiere ich mich national und international u. a. im Forum Mentoring e. V. und arbeite dort an der wissenschaftlichen Weiterentwicklung qualitätsgesicherter Mentoringprogramme mit. Im Verein möchte ich meine umfangreiche Expertise in der Entwicklung strukturierter Mentoring- und Leadershipprogramme mit innovativen Konzepten der Personal- und Kompetenzentwicklung verbinden, um Frauen* auf ihrem Karrierepfad zu unterstützen.“